
Werdegang
Während ihrer ganzen Laufbahn begleitete Doris Waelchli Giraud offizielle Missionen in der Schweiz und im Ausland. Sie übernahm dabei Übersetzungen und Vermittlungsaufgaben in anspruchsvollen Situationen und hatte Gelegenheit, Persönlichkeiten wie Nelson Mandela oder Yitzhak Rabin zu begegnen.
Ihre Reisen führten sie nach Indien, Haiti, auf die Philippinen, nach Costa Rica und Japan, quer durch Europa und die Schweiz – stets mit dem Anliegen, dort konkret zu helfen, wo es nötig war. Diese Erfahrungen prägen heute ihre Malerei ebenso wie ihre Küche.
Die Malerei
Für Doris ist Malen ein Raum der Freiheit, in dem Farben zu Gefühlen werden. Ihre Arbeit verbindet eine intuitive Abstraktion mit Anregungen aus der Natur: der Wärme der bereisten Länder, den Schweizer Landschaften.
Sie arbeitet mit Textur, Dichte und Überlagerung. Die Farbmaterie wird in Schichten aufgetragen, abgekratzt und wieder aufgenommen, und die Farbe findet ihre eigene Richtung. Manche Leinwände nehmen ein Fragment des Alltags auf, ein Blatt oder eine Pflanze; andere zeichnen imaginäre Innenräume.
«Ich male, wie ich koche.»
Doris Waelchli Giraud
Das Licht malen
In der Serie Peindre la lumière (Das Licht malen) kehrt sie zu den Landschaften ihrer Reisen zurück: tiefe Blautöne für das Meer und die Bewegung, Orange- und Rottöne für die Sonnenuntergänge, pastose Farbaufträge für die Kraft der Natur.